Sonntag, 13. Januar 2019

Infinite diversity in infinite combinations

Since early childhood I've been in love with Star Trek and I was really looking forward to the new Star Trek movies as well as the series Discovery when they were announced. 

Thinking back, I just have realized it's already been 25 years since I first watched Star Trek TOS - and fell in love with it. 
My sister and I always watched it in secret on early Sunday mornings while our parents where still asleep 😂 (They would've never allowed us to watch, since we where still so young back then! Woa, I remember, I was so happy when I finally reached the age of 12 and was officially allowed to watch the movies and there was no need of hiding my love anymore 😇)

Star Trek was also the reason why I wanted to become an astronaut as a child ... I loved space, and I wanted to be close to this world and idea I longed for. I wanted to be part of this "future". 
It was kinda devastating to find out I would never be able to achieve this dream because at some point in my childhood I had to start wearing glasses. I wonder what would've become of me if there hadn't been this stupid glasses. Would I be out there somewhere living my dream? Then again, I would've never met my husband 😨

I guess it really influenced my way of thinking and seeing the world - in a positive way. But at the same time it made me really sad, because I would never be able to see it to become true. Then again - as a child - I somewhat believed I might still be around when the first aliens would come to earth (like the Vulcans, when they made first contact in 2063) - I looked forward to it. Ahhh, the fantasies of a child 😆
I always wanted to live by the Vulcan code of "infinite diversity in infinite combinations", which isn't a religion as some people seem to think, it's a way of life, a philosophy. It's an idea based on learning to accept our differences as well as learning to see our similarities. It means accepting other forms of life, other cultures, beliefs (and so on)Star Trek is tolenance. It teaches tolearance, meaning that being different doesn't make you "lesser" or someone else "better". 
And again, this wasn't what I wanted to write about 😳
Recently, after finally obtaining a Netflix sub, I started to watch this series I was longing for for so long: Star Trek Discovery
So far, it's quite the disappointment ... 😔
It is so NOT Star Trek like 😭 where is this feeling all Star Trek series were emitting? Even after watching through half the series' first season, I can still not like Discovery as a Star Trek series, but think of it more as a normal SciFi series that simply "borrows" the Star Trek name (and this sucks). It just feels like it's been adapted to suit todays taste of action, disregarding the true meaning of Star Trek. I miss the philosophic aspects ... 
So - right now - instead of continuing Discovery (though, I am curious how it continues ...), I've started to re-watch Enterprise (probably followed by all the other series 😍)

I have to admit, I am really concerned about the new Star Trek series that are talked about these days - still, I am curious what's about to come, because I simply love Star Trek and its idea. The world would become such a better, peaceful place if we were to learn to be delighted with what we are. I hope these new series will come back to that idea ...

Samstag, 5. Januar 2019

Aller guten Dinge sind drei ... (Part II)

Aller guten Dinge sind drei
oder
es ist nicht alles Gold was glänzt

Das Leben mit dem Lipödem - ein Erfahrungsbericht - Teil II


Nach vielen Recherchen bin ich letztlich auf die LipoClinic in Mülheim/Ruhr aufmerksam geworden. Ich habe viel dazu recherchiert und mich letztlich dazu entschlossen, dort ein Beratungsgespräch zu vereinbaren.
Die Internetpräsenz und die vielen positiven Stimmen (z.B. Blogeinträge mit Erfahrungsberichten), haben mich letztlich überzeugt.
Bevor man dort überhaupt einen Termin für ein Beratungsgespräch vereinbaren kann, muss man mindestens 6-8 Wochen diese grausame Flachstrick(-Strumpfhose in meinem Fall) tragen, weil die offenbar ein Grund für die guten Ergebnisse der Klinik sind. Also habe ich mich brav Tag ein Tag aus in dieses Ding gezwängt, mir die Finger wund gescheuert beim Anziehen und still vor mich hin gelitten.
Es ist schlichtweg eine Lüge, wenn man behauptet, diese Dinger wären angenehm zu tragen und würden keine Druckstellen verursachen. Ich hatte jeden Abend wunde Stellen in den Kniekehlen!
Treppensteigen oder Autofahren waren absolut unangenehm. Eigentlich eignet sich das Ding nur zum Stehen, da kann man einigermaßen mit leben, alles andere ist eine echte Zumutung - und wie viele Leute haben einen Job, der einzig und allein im Stehen verrichtet wird? Ja, genau, so viele sind das gar nicht 😑
Natürlich kann man mit diesem Flachstrick-Ding nicht einfach so durch die Gegend rennen, es sei denn, man trägt einen Rock, ein Kleidchen oder Longshirts. Wenn man noch eine Hose - oder spezielle Dienstkleidung wie in meinem Fall (hier leider Pflicht) - darüber tragen muss, ist der Ofen echt aus.
In den kalten Monaten kann man vielleicht noch darüber hinweg sehen (sofern man nicht - wenn auch nur kurz - schwitzt und das Ding feucht wird - es braucht eine gefühlte Ewigkeit, um wieder trocken zu werden), aber im Sommer bei 30°C oder mehr ist das wirklich unzumutbar. Im Sommer mag es vielleicht bei einem Lüftchen kurzzeitig ganz angenehm sein, wenn die feuchte Flachstrick dich etwas kühlt, aber im Winter holt man sich damit draußen irgendwann den Tod 😒
Hier gebe ich unserem Gesundheitssystem die Schuld, das es einfach vermeidet, sich anständig und gezielt mit der Thematik zu befassen. Vielleicht sollten die Damen und Herren doch auch mal so ein Ding tragen, um zu verstehen, was man uns damit antut.
Sicher, wer extreme Probleme und Schmerzen mit der Erkrankung hat, fühlt vielleicht eine Erleichterung durch die Flachstrick - bei mir wars leider nicht so ...

Aber ich komm vom eigentlichen Thema ab ... (Ich überlege noch, ob ich mich über die Flachstrick in nem separaten Eintrag auslassen soll ... 😔)

Als es dann endlich soweit war und ich meinen Beratungstermin in der LipoClinic hatte, war ich erstmal perplex, wie viel jüngere und ältere Damen da noch vor mir dranzukommen schienen. nun gut, dachte ich, es gibt ja leider viele Praxen, die eine katastrophale Terminplanung haben. Wenn das Ergebnis nachher passt, dann nehme ich die Wartezeit doch gerne in Kauf ...
Und plötzlich hieß es, alles Anwesenden sollten mitkommen und man führte uns in ein großes Besprechungszimmer. Mein Mann und ich sahen uns äußerst skeptisch an, da wir für ein Gruppengespräch nicht gekommen waren. Wir wollten die OP planen und keinem Vortrag über das Lipödem lauschen. Dafür hatten wir keine 400km auf uns genommen ...
Ich war sehr enttäuscht, hatte ich doch so große Hoffnungen in diese Klinik gesetzt und fürchtete schon, dass ein weiterer Termin erst einmal nötig sein würde, bevor eine OP-Planung überhaupt stattfinden würde.
Wir hörten uns aber alles um den lieben Frieden Willens an (auch wenn ich am liebsten aufgestanden und gegangen wäre, ich war einfach zu enttäuscht) und im Verlauf des Gesprächs stellte sich dann heraus, dass am Ende der Gruppenberatung ein Einzelgespräch in der Reihenfolge der Ankunft stattfinden würde.
Da dieses Gruppengespräch aus ungefähr 10 Damen bestand und wir zwar mehr als pünktlich, aber trotzdem fast als letzte angekommen waren, mussten wir geschlagene 3 (!) Stunden warten, bis wir endlich drankamen. Da es kurz vor Feierabend war, hatte man wohl auch keine große Lust mehr, das lange auszudehnen und so wurde man nach langen 3 Stunden in 10 Minuten abgehakt. Man wurde fotografiert, vermessen und über die Kosten bzw. Anzahl der notwendigen OPs aufgeklärt.
In meinem Fall sollten 3 OPs nötig sein. Unterschenkel, Oberschenkel und Gesäß und zu guter letzt die Arme.
Einen Termin konnte man direkt nicht vereinbaren, da die zuständige Dame bereits im Feierabend war. Also zogen wir mehr oder weniger unverrichteter Dinge wieder von dannen ...
Auf dem Nachhauseweg habe ich mit meinem Mann über das Erlebte gesprochen. Einerseits gefiel mir diese Massenabfertigung - denn nichts anderes war es in meinen Augen - überhaupt nicht; man hätte mich doch bei der Terminvereinbarung wenigstens darüber aufklären können, dass es sich um ein Gruppengespräch handelt. Andererseits hatte ich so viel positives über diese Klinik gelesen ... 
Letztlich entschieden wir uns doch dazu, diesen beschwerlichen Weg mit der LipoClinic gemeinsam zu gehen ...
Also setzte ich mich einige Tage später mit der Klinik in Verbindung und ließ mir die OP-Termine geben. Begonnen werden sollte mit den Unterschenkeln ...

Seit der ersten OP in Mülheim ist nun ein halbes Jahr vergangen ... Wahnsinn, wie die Zeit verfliegt!

Über die OPs an sich berichte ich in Teil III meines Berichts 😊

Mittwoch, 28. November 2018

Aller guten Dinge sind drei ... (Part I)

Aller guten Dinge sind drei
oder
es ist nicht alles Gold was glänzt

Das Leben mit dem Lipödem - ein Erfahrungsbericht - Teil I


Nachdem ich mein halbes Leben mit dieser Krankheit gelebt habe und bis vor wenigen Jahren noch nicht einmal wusste, was es eigentlich ist, an dem ich leide, kann ich nun endlich damit abschließen und darüber berichten.

Aber fangen wir mal am Anfang an:
Seit meiner Jugend hatte ich diese unförmige Körperform. Meine Beine, insbesondere die Oberschenkel, wurden plötzlich unglaublich dick, während mein Körperstamm wirklich schlank geblieben war (wenn ich so drüber nachdenke, hatte ich bis auf die Beine wirklich eine super Figur …). Damals habe ich mir noch keine großen Gedanken darum gemacht. Ich dachte, so bin ich eben, dass die Schmerzen, die ich dort immer hatte, mit dieser Krankheit zusammenhängen, erfuhr ich erst ein halbes Leben später.
Im Laufe der nächsten Jahre wurden die Beine - und letztlich auch die Arme - immer dicker. Ich nahm an diesen Stellen unglaublich zu, immer schubweise 5-6kg in wenigen Wochen, dann war wieder Ruhe für einige Zeit. So habe ich in 5 Jahren 25kg zugenommen. Sport half nicht, Diät half nicht. Ich war am verzweifeln und hasste mich für mein Aussehen.
Manchmal war es so schlimm, dass ich mich nicht mehr auf die Straße getraut habe, weil ich mich den Blicken der Leute nicht aussetzen wollte. Irgendwann entwickelt man eben massive Komplexe und hat das Gefühl, dass alle Blicke erstmal auf diese unförmige Körperform gehen … Nach und nach war es dann aber auch so, dass ich keine Hosen mehr tragen konnte. Die Oberschenkel waren so dick geworden, dass Hosen, die da drübergepasst haben, obenrum viel zu weit waren. Und ich meine wirklich viel zu weit (man hätte fast doppelt reingepasst).
Man fühlte sich elend und irgendwann kommen einem Gedanken, ob man so überhaupt weiterleben möchte ...

Ende 2013 entwickelte ich dann eine chronische Nesselsucht. Es fing an den Armen an und breitete sich immer weiter aus.
Mir schwollen die Augen zu und letztlich war es so schlimm, dass mir sogar die Atemwege regelmäßig zuschwollen (und das ist wirklich nicht schön). Normale Antihistaminika halfen nicht und meine damalige Hautärztin konnte oder wollte mir auch nicht weiterhelfen. Ich war echt verzweifelt. Immer dieses Jucken, immer Kratzen und immer die Angst davor, dass wieder die Atemwege zuschwellen ... Ich reagierte auf fast alle Lebensmittel, manchmal reichte sogar eine einfache Berührung schon aus, um einen Schub auszulösen. 
Sogar auf Ibuprofen hin entwickelte ich böse Schübe, die mir buchstäblich den Atem raubten. Früher hatte ich nie Probleme damit gehabt ...
Später schaffte ich es dann zu einem anderen Hautarzt, der mir endlich ein Antihistaminikum verordnete, das mir in Kombination mit hochdosiertem Cortison half, die Symptome in den Griff zu bekommen.
So überlebte ich dann die nächsten Jahre. Hochdosiertes Cortison zusammen mit hoch dosiertem Antihistaminikum täglich. 
Eine Antwort, woher es kam, fand man aber nie ...

Im selben Jahr machte mich meine Schwester dann darauf aufmerksam, dass meine Probleme mit den dicken Beinen und den vielen blauen Flecken möglicherweise von einem Lipödem herrühren. Offenbar hatte sie kurz zuvor einen entsprechenden Bericht im TV gesehen und musste dabei an mich denken. 
Ich hatte noch nie davon gehört, begann aber meine eigene Recherche. Was ich dann herausfand, passte perfekt zu meinem Zustand. Also sprach ich mit meiner Ärztin darüber. Sie stimmte zu, empfahl mir dann aber - wie es leider so viele Ärzte tun, die es als stinknormale Adipositas betrachten - weniger zu essen und mehr Sport zu treiben; ich würde einfach zu viel essen und sei selbst dran schuld.
Ich war am Boden zerstört über diese Aussage, aß ich doch so schon sehr wenig und an manchen Tagen auch gar nichts.

Ich kann mir gut vorstellen, wie das bei dem ein oder anderen eine Essstörung hervorrufen kann ... auch ich stand kurz davor.

Über die Zeit hinweg fing ich mich dann wieder und begann mich erneut mit dem Thema zu befassen, weil ich so einfach nicht mehr weitermachen wollte.
Zu Spitzenzeiten brachte ich dann fast 78kg auf die Waage. Da war bei mir der Ofen aus. Ich wollte so nicht mehr weiterleben und begann ernsthaft mit dem Gedanken zu spielen, meinem Leben ein Ende zu bereiten, wenn sich nicht bald eine Lösung auftat. Ich schämte mich immer mehr für meinen Körper.
Zusammen mit meinem Mann suchten wir dann eine Lösung für dieses Problem.
Da wir beide es zu diesem Zeitpunkt nicht besser wussten und die Informationen im Internet zu dieser Zeit noch sehr spärlich waren, was das Lipödem und dessen Behandlung angeht (die Werbepolitik bei Ärzten war damals auch noch sehr prekär und ein großes Problem), wandte ich mich in meiner Verzweiflung (wie ich heute weiß wie so viele andere Betroffene auch) an einen Schönheitschirurgen. Heute kann ich dazu sagen: Das war ganz klar die falsche Wahl. Eine Liposuktion bei Lipödem ist viel radikaler und gewiss keine Schönheitschirurgie, die sich nur oberflächlich mit dem Fett auseinandersetzt!
Er sicherte mir zu, mein Problem zu beseitigen und ich war guter Dinge, endlich wieder ein normales Leben führen zu können. Ich freute mich auf die OP.
Es kostete uns ein Vermögen und wie sich später herausstellte hatte auch er keine Ahnung von der korrekten Behandlung eines Lipödems. So blieb es dann bei einer partiellen Liposuktion, die hauptsächlich die Oberschenkelrückseite betraf.
Ich verlor zwar deutlich an Umfang an den Oberschenkeln und sogar meine Nesselsucht verschwand kurz darauf, aber die Probleme, die ein Lipödem mit sich bringt (Schmerzen, Gelenkprobleme, blaue Flecken, usw.), verschwanden dadurch nicht. Es war ja nur ein Teil behandelt worden.

Heute glaube ich, dass ich vielleicht nicht mehr hier wäre, wäre ich diesen Schritt damals nicht gegangen - und das nicht nur auf meinen damaligen Todeswunsch bezogen. Die Nesselsucht hätte mich irgendwann umgebracht.
Da sie kurz nach dieser OP verschwand, als die Schwellungen langsam nachließen, bin ich mir heute ziemlich sicher, dass sie aufgrund des Lipödems entstanden war. Ein Hilferuf meines Körpers, der sich langsam aufgrund der zunehmenden Stauung immer weiter vergiftete, weil nichts mehr abfließen konnte.
Seither hatte ich keinen einzigen "Nessel-Schub" mehr!

Übrigens ist bis heute nichts davon nachgewachsen, was damals behandelt wurde.


Das war nun der Anfang zu diesem Thema meinerseits, das so viele Frauen betrifft und ich kann nur sagen: Gebt nicht auf! Recherchiert gut und entscheidet dann, welchen Weg ihr gehen wollt! 
Ist es das wert? Ja, es lohnt sich definitiv zu kämpfen! Die Gesellschaft wird immer mehr für dieses Thema sensibilisiert und das muss so weitergehen. Wir sind nicht einfach nur fett, wir essen nicht einfach nur zu viel und sind faul: Es ist eine Krankheit - deren Ursache man aber immer noch nicht herausgefunden hat. Dass eine hormonelle Komponente vorhanden ist, ist mittlerweile klar, aber das ist noch nicht alles. Definitiv.
Ist es auch genetisch bedingt? Spielt eine autoimmune Komponente eine Rolle? Auffällig ist jedenfalls, dass viele Betroffene auch eine (oder mehrere) Autoimmunerkrankung(en) aufweisen, z.B. eine Hashimoto-Thyreoiditis oder einen Morbus Crohn.
Ich hoffe inständig, dass die Forschung sich noch intensiver mit diesem Thema befassen wird, um eine Antwort zu finden.

Ich werde jetzt immer mal wieder einen weiteren Part dazu posten, meine Geschichte geht noch weiter 😄

Vielen Dank fürs Lesen bis hierhin und bis zum nächsten Teil 😉

Freitag, 19. Oktober 2018

I am back! :D

Hey there everyone!
First of all: Yes, I am still alive 😅
I am reaaaaaaally sorry for vanishing all of a sudden without saying anything ... 

The last 3 years had been quite difficult for my husband and me. We had to make a few momentous decisions. Some of you know about our (tremendous) story.
Without the support of my family and some friends, who went along through this difficult time, we wouldn't have made it. Hard to believe, 3 years ago we had thought about under which bridge we'll sleep in the future ... It's quite weird now thinking back to this time ...
Luckily, by now we can say we're out of the woods. We successfully managed to live through this difficult time 😌
These days we're doing "our own thing" again - the best choice of our lives!
But since we had to start from scratch the last years were really hard on us. People can achieve quite something if they want to ...

My artistic life on the other hand fell by the wayside in this time.
About a year ago I started to paint again (after 2 years!). I have to admit, this break did me good so I better won't lament over it 😇
In the meantime I came to the point to completely stop writing and say farewell to this (past) self of mine (there have been some other issues for this decision as well ... a long story that I don't want to talk about in public - a few people know about it though). I was quite okay like that for a few months and I even stopped thinking about it. This part of my life had simply ended, nothing more, nothing less. I was able to look forward and put all my efforts into our very own project "building our practise for nuclear medicine" - and suddenly it came back to me, I was overwhelmed with questions about my writing and henceforth I felt this stong urge again (I am a crazy person, I know 😂). But it was only when my husband constantly kicked my ass that I thought about coming back as a writer - that was about a year ago.
Slowly, I approximated this topic again and decided to separate myself from my publisher and become a self-publishing author, do my own thing and give my stories the love they deserve - and now the time has come for the German editions to be published 😍

For the English editions I need a (little) more time to sort things out, find a translator and such ...
But I am here again, ready to walk this path and look ahead.

Thank you for reading this 😘

Mittwoch, 10. Oktober 2018

Ich bin wieder daaaaaa :D

(English blog post with an explanation why I suddenly vanished will follow in a few days)
~°O°~

Hallo zusammen!
Gleichmal vorweg: Jaaaaaa, ich lebe noch 😅
Ich möchte mich an dieser Stelle vielmals entschuldigen, dass ich mehr oder weniger von jetzt auf Nachher einfach verschwunden bin ...

Die vergangenen 3 Jahre waren für mich und meinen Mann sehr hart gewesen und wir mussten gemeinsam einige folgenschwere Entscheidungen treffen. Der ein oder andere kennt unsere (unglaubliche) Geschichte.
Ohne die Unterstützung meiner Familie und einiger Freunde, die uns durch diese schwere Zeit begleitet haben, hätten wir es aber auch nicht geschafft. Kaum zu glauben, dass wir vor 3 Jahren noch überlegt haben, unter welcher Brücke wir künftig schlafen werden … Schon seltsam, wenn man so zurückdenkt …
Mittlerweile ist es aber glücklicherweise so, dass wir sagen können, wir sind übern Berg. Wir haben diese schwere Zeit erfolgreich überwunden 😌
Nun machen wir wieder „unser eigenes Ding“ – die beste Entscheidung unseres Lebens!
Da wir aber quasi von Null anfangen mussten, waren die letzten Jahre sehr, sehr hart gewesen. Der Mensch kann schon viel leisten, wenn er nur will ...

Mein künstlerisches Leben blieb dadurch allerdings komplett auf der Strecke. 
Vor gut einem Jahr habe ich zum ersten Mal wieder Stift und Pinsel in die Hand genommen und etwas gezeichnet (nach 2 Jahren!). Ich muss sagen, diese Pause hat mir zeichnerisch sogar gut getan, ich beklag mich hier also besser nicht 😇 
Zwischenzeitlich war ich dann sogar soweit gewesen, das Schreiben ganz aufzugeben und diesem meinem (vergangenen) Ich Lebewohl zu sagen (natürlich gab es auch hier noch andere Gründe für diese Entscheidung ... lange Geschichte, der ein oder andere weiß auch darüber Bescheid, öffentlich muss und möchte ich das nicht unbedingt breittreten). Einige Monate war es dann auch so, dass ich daran keinen Gedanken mehr verschwendet habe und das Thema für mich abgeschlossen war – ich konnte nach vorne blicken und habe mich voll und ganz dem Projekt „Praxis“ gewidmet – und plötzlich wurde ich wieder mit Fragen was das Schreiben angeht überhäuft und es juckte mich fortan ständig in den Fingern (ich bin schlimm, ich weiß 😂). Aber erst nachdem mein Mann mir regelmäßig in den Hintern getreten hat, habe ich mich wieder ernsthaft mit dem Thema „Schriftstellerei“ beschäftigt – das war vor gut einem Jahr.
Langsam habe ich mich dem Thema wieder angenähert und mich dazu entschlossen, mich von meinem Verlag zu trennen und die Sache selbst in die Hand zu nehmen – und nun endlich ist es soweit:

Die Tränen der Einhörner erstrahlen in neuem Glanz und diesmal bekommen sie auch die Liebe, die sie verdient haben 😍

Am 15.10.2018 erscheint Band I – Die Tränen der Einhörner: Die Versuchung – mit einem wunderschönen Cover, gestaltet von der fantastischen Juliane Schneeweiss 😍

Teil II – Die Prophezeiung – ist für Frühjahr 2019 geplant
Teil III – Der Kreis des Lebens – soll im Frühling/Frühsommer 2019 erscheinen

Für Herbst 2019 ist dann der Zweiteiler „Ein Licht in der Dunkelheit“ und die Fortsetzung „Wege des Schicksals“ geplant, die Geschichte, mit der vor 15 Jahren alles begann ...
Kaum zu glauben, dass es schon so lange her ist. Wow – ich bin alt geworden 😫

Samstag, 16. Mai 2015

Interview with Darren Deegan, author of "The Knight Series"

My review of the book "Knight's Judgement", volume I of "The Knight Series":
Cover of "The Knight Series"
volume I: Knight's judgement
'Knight's Judgement' is a really interesting story and the first volume of "The Knight series" about the Bounty Hunter Rebecca Knight. She is a strong female lead.
The story is filled with a lot of suspense, a dense atmosphere and crime. As the story continues, you get to know more about Rebecca, you learn her past and how she became what she is now. To tell the truth, her past is kinda saddening, she lost both her parents and her childhood was ... sad (in lack of a better word).
Most of the series takes place in San Fransisco, California.
Since I am no native speaker, I can't tell you much about how good or bad Darren's writing style and grammar is, all I can say is, that this story takes you in, is easy to read and to understand, also for non-natives.
So if you are interested in detective and crime stories, this series is perfect for you!

I give 4 out of 5 stars. This is a great story!
(this review was also posted on Amazon.com and GoodReads)


I also had a nice talk with Darren Deegan, author of "The Knight Series". He is a really nice and kind guy! 
The series can be bought on Amazon.
Here's the link to Volume I - Knight's Judgement and the link to Volume II - Knight's Salvation
Both are available as eBook and paperback! Support Darren and buy this great crime series!

Visit Darren Deegan on Facebook, follow him on Twitter and check out his website ^_~


And now, enjoy the interview ^_^ 
Darren Deegan, author of "The Knight Series"


What's your name? Do you write under your real name or do you use a pen name?
Darren Deegan. I write under my real name as I haven't felt the need yet to use a pseudonym.

Tell us a little bit about yourself. How old are you? Where do you live?
I've just turned thirty and already feel older and far wiser! I was born and raised in Dublin, Ireland. I've lived in other places over the years, but Dublin is where I belong and I can't imagine living anywhere else for any considerable amount of time. I'd love to say I have very exciting interests such as knife throwing, fire juggling or deep sea diving, but sadly my interests are far more normal than that. Reading, writing, or enjoying fine Irish Whiskey in good company brings me great pleasure.

How did you come to be a writer? Was it always your dream?
I've wanted to be a writer for a long time, but couldn't even begin to tell you the moment I said "I'm going to be a writer!" There was a point last year though, when I decided it was time to begin this journey. I quit my day job and decided I needed to put the hours in and make a career out of writing. So far so good, and hopefully I’ll be able to continue this dream for a long time to come.

When did you start writing?
I was quite young when I started writing creatively, maybe eight years old. My grandfather was a writer. I'd spend every Sunday at my grandparent's house, and over the years my grandfather started to involve me in his writing. He would sit in his favourite chair, take out a notepad and being writing opinion pieces on whatever topics had interested him that week. Out of love or a need to silence me while he wrote, he would give me an old notepad that had a few pages left in it and tell me to write.

You are a Selfpublishing author - what made you choose this path?
I had done a lot of research over the year leading up to me finishing my first novel. Trade publishing was all I knew about for a long time and I thought that that was the way to go, but then I discovered the world of indie authors and how self-publishing had evolved in recent years. Having control over my work, how and when it was published, and the freedom to write whatever I wanted, was what excited me about being an indie author. It's hard work, long hours and will take awhile to establish myself, but I'm loving every minute of it.

What is your favorite quote?
“We Irish prefer embroideries to plain cloth. To us Irish, memory is a canvas--stretched, primed, and ready for painting on. We love the "story" part of the word "history," and we love it trimmed out with color and drama, ribbons and bows. Listen to our tunes, observe a Celtic scroll: we always decorate our essence.” - Frank Delaney

Who and what is inspiring to you?
I try to draw inspiration from different parts of my life. Friends, family, past experiences, they all come into play when I’m writing. When I’m feeling uninspired; I like to read great books or watch movies, as I always feel inspired by their stories. Authors such as Dan Brown, Michael Connelly or Trudy Canavan are wonderful storytellers and always help bring out my creativity. I’m also considering hiring a full time muse, as I hear they’re great. Applications welcome. ;)

What inspired you to write your novel series "The Knight Series"?
I woke one day about 5am from having a very vivid dream about this bounty hunter chasing down criminals. I lay there for a moment and thought about it. It didn’t take long for me to realize it would make a great story, so I quickly jumped out of bed, went to my desk and wrote what became the first chapter.

Tell us about the story, what is this series about? What genre is it?
The series follows Rebecca Knight, a bounty hunter based in California, and most of the series takes place in San Francisco.
The first installment of the series is called “Knight’s Judgment” and opens with Rebecca being wounded, while in pursuit of a target. The opening scene shows the reader just how strong and determined Rebecca can be and gives them a taste of her skill in her chosen profession. As the story progresses over the series, we get to see a lot more about Rebecca’s past, her violent childhood and time as a Marine which haunts her to this day.

Tell us about the main character of "Knight's Judgment", the Bounty Hunter Rebecca Knight.
Rebecca is a strong, powerful and determined person. She takes great pride in her work and will stop at nothing to complete her assignments. She lost both of her parents as a child and was raised by her grandfather; whose parenting skills left a lot to be desired. Between the “tough-love” attitude of her grandfather and the ruthless people of her neighborhood, she quickly learned the world was out to get her and that she would need to become something else to survive it.
Her emotional scars have left her personal life in disrepair, and any friendships she still maintains are strained at best. Although she has had many relationships with women over the course of her life, she has yet to make any of them last for a significant amount of time, and so finds solace in the simple things in life, like riding her motorcycle or enjoying some Irish whiskey.

How many volumes do you plan to write for this series?
I have no number in mind just yet, however I have written three books at the moment, with two of them currently published. Look for the third book in a few months.

Is this your first novel?
Knight’s Judgment is the first novel I published, but not the first I’ve written. I have another series that I’ve yet to publish, the first serious novel I wrote is part of that series which I will hopefully begin releasing closer to the end of the year.

Do you have plans for other novels yet? If so, tell us a little about it.
As above, I do have another crime series for publishing later in the year. That series is set in 1940’s New York and is more of a traditional crime noir story. I’m also working on a fantasy Serial that I hope to begin publishing in June.

Darren, thank you very much for your time and the insights!
We wish you all the best for the future!


Samstag, 9. Mai 2015

How to write a synopsis

Okay, I have been asked this a few times now, even though there are lots of information about that on the internet, as well as HOW-TOs.
I hate to write synopses. It is my least favorite thing to write when I am done with a novel. I always get the feeling it makes my story less interesting for the one who has to read it and decide if it is worth publishing, because there is so much that falls by the wayside.
Enough nagging XD'''
Oh, and yes, surely you have read that a synopsis normally is written before you write the novel, but in my case this doesn't work (I change a lot while I write a story so I decided to always write it in the end when I am done).

This is how I write a synopsis:

Working title (working title, because the title might change)
Genre
Target audience
Length (word count)
Quote (one sentence that sticks out and speaks for the idea of the story) <-- difficult one, and not really necessary
Short summary (describe the story in a few sentences, similar to a blurb on the back cover)
Content (this will be a summary of the whole story, it should be around one Word page, but not more than two! You need to write down the central theme, the most important stuff and no side story information) <-- this is why it sucks!
Biography of the characters (main characters and a few minor characters - describe their appearance, race, special abilities if they have any, age if known, characteristics, who is the protagonist and who is the antagonist, short summary of their relevance to the story)
Background information (if there is any, for example a special belief, why is something the way it is in your story, a relevant myth the story is build on)
Motivation (why did you write that story?)

I hope that helps ^_^
If you have any more questions, feel free to contact me.